Ein Sprunggelenk, das nach dem dritten Umknöcheln nicht mehr hält, wird nicht von allein stabil. Bänder, Knorpel und Gelenkstellung hängen hier so eng zusammen, dass eine unbehandelte Instabilität über Jahre in eine Arthrose läuft.
Mehr zur konservativen Therapie
So läuft eine Operation ab
Chronische Instabilität nach Bandverletzungen, Außenbandruptur, Knorpeldefekte am Sprungbein, Arthrose im oberen und unteren Sprunggelenk, Fersensporn, Beschwerden der Achillessehne.
Konservativ: propriozeptives Training, Orthesen, Stoßwellentherapie bei Fersensporn und Achillessehne, Infiltration.
Operativ: Arthroskopie des oberen und, in einzelnen Fällen, auch des unteren Sprunggelenks, Bandrekonstruktion, Knorpeltherapie, Versteifung bei fortgeschrittener Arthrose.
Ein Gelenk, das auf unebenem Boden hält. Sicheres Gehen ohne Angst vor dem nächsten Umknöcheln, Rückkehr zum Sport.
Wenn Sie beim Gehen auf Schotter oder Wiese aufpassen müssen, ist das kein Pech, sondern ein Befund.
Solange Training, Orthesen und Physiotherapie das Gelenk stabil halten, wird nicht operiert. Sobald Sie regelmäßig umknöcheln oder der Knorpel Schaden nimmt, sprechen wir über einen Eingriff.
Je nach Eingriff tragen Sie eine Orthese oder gehen mit Teilbelastung. Die Wundkontrollen mache ich in der Ordination, danach folgt der Aufbau über Physiotherapie.
Wir prüfen Bänder, Gelenkstellung und Knorpel klinisch und im Bild, planen das Vorgehen und besprechen Narkose, Aufenthalt und Ausfallszeit. Sie wissen vorher, wie lange das Gelenk geschont werden muss.
Aktuelle Röntgen- oder MRT-Bilder, Vorbefunde und Ihre Medikamentenliste. Beschreiben Sie, in welchen Situationen das Gelenk nachgibt.