Das Knie ist das Gelenk mit der größten Bandbreite an Eingriffen. Zwischen einer Meniskusarthroskopie und einem Prothesenwechsel liegen Welten, und genau deshalb ist die Frage nicht, ob operiert wird, sondern was und wann.
Künstliche Intelligenz und moderne OP-Robotik unterstützen uns dabei und ermöglichen eine genaue Analyse und präzise Schnitte. Die medizinischen Entscheidungen und die Verantwortung bleiben beim behandelnden Ärzteteam. Das Ziel ist, Operationen noch präziser, sicherer und abgestimmt auf den einzelnen Patienten durchzuführen.
Meniskusriss, Knorpelschaden, Band- und Kreuzbandverletzungen, Bakerzyste, Arthrose im inneren, äußeren oder hinteren Gelenkabschnitt.
Konservativ: Muskelaufbau und Physiotherapie, Infiltration, Einlagen zur Entlastung des betroffenen Gelenkabschnitts.
Operativ: Arthroskopie an Meniskus und Knorpel, Teilprothese bei nur einem betroffenen Abschnitt, Totalendoprothese, Wechsel- und Revisionseingriffe.
Schmerzfreies Gehen und Stiegensteigen. Wo es geht, bleibt das eigene Gelenk erhalten, und wenn eine Teilprothese reicht, wird keine Vollprothese eingebaut.
Kniearthrose heißt nicht automatisch Prothese. Bei einem einzelnen betroffenen Abschnitt reicht oft eine Teilprothese, und die fühlt sich deutlich mehr nach dem eigenen Knie an.
Solange Muskelaufbau, Infiltration und Einlagen die Beschwerden tragen, bleibt es beim eigenen Gelenk. Sobald Schmerz und eingeschränkte Beweglichkeit den Alltag bestimmen, sprechen wir über einen Eingriff und über dessen Umfang.
Nach einer Arthroskopie sind Sie rasch wieder mobil, nach einer Prothese folgt ein geführter Belastungsaufbau. Die Nachkontrollen laufen über die Ordination, Physiotherapie nach Schema.
Wir bestimmen, welcher Gelenkabschnitt betroffen ist, und planen danach, ob Arthroskopie, Teil- oder Vollprothese infrage kommt. Narkose, Aufenthalt und Ausfallszeit besprechen wir vorher.
Aktuelle Röntgen- oder MRT-Bilder samt Befund, Vorbefunde und Ihre Medikamentenliste. Notieren Sie, bei welchen Bewegungen der Schmerz auftritt.